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	<title>Sein statt Tun-Archiv - Anja Hume</title>
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	<title>Sein statt Tun-Archiv - Anja Hume</title>
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		<title>Vom Tun ins Sein: Muße als Weg aus dem Hamsterrad?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[anjahume]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 10:36:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstführung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sechs Wochen des Jahres 2026 sind nun vergangen und bestimmt hast auch du dir neue Ziele gesetzt, Pläne geschmiedet und damit begonnen, sie umzusetzen.&#160;&#160;Wir alle wissen, dass Vorsätze und persönliche Weiterentwicklung wichtige Bausteine unserer Selbstführung sind – doch wie geht es uns, wenn wir uns zu viel vornehmen und die gesunde Balance aus den Augen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://anjahume.de/musse-ein-weg-aus-dem-hamsterrad/">Vom Tun ins Sein: Muße als Weg aus dem Hamsterrad?</a> erschien zuerst auf <a href="https://anjahume.de">Anja Hume</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Sechs Wochen des Jahres 2026 sind nun vergangen und bestimmt hast auch du dir neue Ziele gesetzt, Pläne geschmiedet und damit begonnen, sie umzusetzen.&nbsp;</p><p>Wir alle wissen, dass Vorsätze und persönliche Weiterentwicklung wichtige Bausteine unserer Selbstführung sind – doch wie geht es uns, wenn wir uns zu viel vornehmen und die gesunde Balance aus den Augen verlieren? Wenn wir neben all dem zielorientierten Tun das entspannte Sein vergessen und es uns immer schwerer fällt, den Moment zu genießen?</p><p>Bereits letztes Jahr habe ich diesen Gedanken aufgegriffen und in meinem Beitrag: „<a href="https://anjahume.de/die-kunst-der-balance-zwischen-selbstwirksamkeit-und-selbstoptimierung/" target="_blank" class="" style="outline: none;"><u>Die Kunst der Balance – zwischen Selbstwirksamkeit und Selbstoptimierung</u></a>“ beleuchtet.</p><p>Heute möchte ich diesen Aspekt noch weiter vertiefen und einen genaueren Blick auf die <strong>Muße</strong> werfen – <strong>die Kunst, mit innerer Weite präsent zu sein, Gedanken wie Handlungen ohne Druck entstehen zu lassen und eine andere Qualität von Zeit zu erleben</strong>.</p><h4 class="">Warum Muße im Alltag so schwerfällt</h4><p>Je voller unsere Tage sind, je mehr wir wollen und je mehr wir sollen, desto schwieriger fällt es vielen von uns, Momente der Muße zu finden und uns diese bewusst zu gönnen. Zeiten der Entschleunigung, des Genießens oder des Tagträumens – sei es in Form von „reiner" Muße oder auch Tätigkeiten ohne Leistungsdruck – erscheinen uns schnell nutzlos oder ineffektiv.</p><p>Statt dessen legen wir eher den Fokus darauf, was wir am Ende des Tages alles geschafft haben: welche Aufgaben wir erledigt, welche Termine wir wahrgenommen oder was wir alles geleistet haben.&nbsp;</p><p>Im Zeitalter der Selbstoptimierung haben Muße und Entschleunigung einen schweren Stand. Vorrang haben oft - sowohl im beruflichen wie auch im privaten Kontext - die produktiv genutzte Zeit, klare Ziele und Geschwindigkeit.</p><p>Wenn du es dennoch schaffst, Momente der Muße zuzulassen oder gezielt dafür zu sorgen, hast du bestimmt auch schon erlebt, wie wohltuend diese Zeiten. sind. Und nicht nur das - sie sind zentral für deine mentale Gesundheit, deine Lebenszufriedenheit und deine Kreativität.</p><h4 class="">Muße verstehen, einordnen und konkret leben</h4><p>Umso mehr widme ich diesen Beitrag der Muße: der Frage, wie sie einzuordnen ist und <a href="#tve-jump-19c4732102d" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">was sie im Kern ausmacht, welche Bedeutung ihr historisch zukommt</a>, was sie <a href="#tve-jump-19c47323cd7" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">neurobiologisch</a> bewirkt und wie sie unsere <a href="#tve-jump-19c4739ee16" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">mentale Gesundheit</a> beeinflusst. Es geht darum, wie Muße uns helfen kann, aus dem Hamsterrad auszusteigen, den Funktionsmodus zu verlassen und wieder in Kontakt mit uns selbst zu kommen – und darum, <a href="#tve-jump-19c4732b651" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">was wir konkret tun können</a>, um ihr mehr Raum zu geben. Nicht zuletzt auch darum, wie wir <a href="#tve-jump-19c4732fa83" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">Muße gezielt in und mit der Natur</a> üben können.</p><h2 class="" id="tve-jump-19c4732102d">Was Muße eigentlich ist</h2><p>Ich möchte Muße mit den Worten Ulrich Schnabels - dem Autor des Buchs „Muße. Vom Glück des Nichtstuns“ sinngemäß zitieren. Er beschreibt Muße nicht als Freizeit oder Erholung, sondern als einen inneren Zustand zweckfreier Wachheit. Es ist ein Moment der Präsenz und Offenheit, in dem wir nicht getrieben sind, sondern mit Ruhe und Aufmerksamkeit bei dem sind, was wir tun oder lassen. Auch wenn ein Ziel vorhanden ist, bleibt es leicht und nicht dominierend.</p><p>Ein Zustand von Muße kann sich dann entwickeln, wenn wir den Leistungs- und Optimierungsmodus verlassen und erlauben, für einen Moment nichts erreichen, nichts verbessern und nichts rechtfertigen zu müssen. In diesen Phasen arbeitet unser Geist nicht weniger, sondern freier: Gedanken lösen sich und verbinden sich neu. Einsichten entstehen oft genau dann, wenn wir sie nicht erzwingen. Muße ist damit kein Rückzug aus dem Denken, sondern ein Raum, in dem Denken Tiefe gewinnt und Handlungen aus innerer Gelassenheit entstehen.</p><h4 class="">Historie des Müßiggangs: Raum für Kreativität und persönliche Entwicklung</h4><p>Historisch betrachtet knüpft dieses Verständnis an eine lange Tradition an. Der Begriff geht auf das lateinische <em>otium</em> zurück und bezeichnet eine Zeitqualität, die dem Denken, Lesen, dem Gespräch und der inneren Entwicklung vorbehalten war – im klaren Gegensatz zum <em>negotium</em>, dem Geschäftigen und Verpflichtenden. Aristoteles sah in der Muße die Voraussetzung für ein gelingendes Leben, Seneca verstand sie als Ausdruck innerer Freiheit. Auch Hannah Arendt hebt die Bedeutung zweckfreien Denkens hervor, wenn sie es vom bloßen Arbeiten und Herstellen unterscheidet.</p><p>Viele schöpferische Impulse in der Kunst sind aus solchen Zeiten entstanden: aus Spaziergängen, aus dem Verweilen, aus dem Müßiggang. Muße bezeichnete eine innere Offenheit, in der Denken nicht geführt, sondern zugelassen wird und darin seine besondere Kraft entfaltet.</p><h2 class="" id="tve-jump-19c47323cd7">Was bewirken Momente der Muße in unserem Gehirn?</h2><p>Phasen der Muße erzeugen nicht einfach „Leerlauf“ in unserem Gehirn, sondern initiieren einen ganz eigenen Modus. In der Forschung wird dieser Zustand als <strong>Default Mode Network (DMN)</strong> bezeichnet. Es handelt sich um ein Netzwerk von Regionen, das besonders aktiv ist, wenn wir nicht zielgerichtet arbeiten, sondern Erinnerungen durchgehen, tagträumen, über uns selbst nachdenken, wahrnehmen, was gerade ist oder uns einfach nur entspannt Zeit geben, bei dem, was wir tun.</p><h4 class="">Kreative Verknüpfungen im Gehirn</h4><p>Das Default-Mode-Network unterscheidet sich klar von der Gehirnaktivität, die wir benötigen, um konzentriert einer Aufgabe zu folgen oder ein Problem zu lösen. Dann sind eher andere Netzwerke aktiv, der Fokus liegt auf der äußeren Welt und auf Anforderungen. Im DMN hingegen wirken mehrere Prozesse gleichzeitig: Erlebtes wird im Hintergrund reflektiert, Emotionen und Erfahrungen verknüpft und innere Szenarien durchgespielt. In der Forschung wird vermutet, dass genau in solchen Phasen Gedächtnisprozesse, Assoziationsbildung und kreative Verknüpfungen begünstigt werden, weil das Gehirn nicht permanent neuen Input verarbeiten muss, sondern die eigene innere Welt „durchleuchtet“.</p><h4 class="">Muße als biologisch verankerter Zustand</h4><p>Ulrich Schnabel bezieht sich in seinem Buch auf diese Erkenntnisse, um zu zeigen, dass Muße kein Stillstand ist, sondern ein biologisch verankerter Zustand, in dem das Gehirn auf eine andere Weise aktiv ist als im zielgerichteten Tun.</p><p>Dies bedeutet allerdings nicht, dass wir automatisch kreativ oder einsichtsreich werden, sobald wir uns ausruhen. Vor allem sollten wir diesen Anspruch nicht haben, denn dies wäre widersprüchlich zu der Idee von Muße. Allerdings sind die Bedingungen für solche Prozesse in mental ungerichteten Phasen deutlicher mehr gegeben als im strikten Aufgabenmodus.</p><h2 class="" id="tve-jump-19c4739ee16">Mußezeiten – essentiell für gesunde und wirksame Selbstführung</h2><p>Wenn wir dauerhaft im Funktionsmodus bleiben und den absichtslosen Zeiten der Muße keinen Raum geben, verlieren wir den Kontakt zu unseren eigenen Bedürfnissen und Werten. Unsere innere Orientierung wird schwerer spürbar, der mentale Raum für Möglichkeiten und Lösungen verengt sich. Entscheidungen laufen oft reaktiv ab, und wir nehmen unsere Selbstwirksamkeit kaum noch wahr – obwohl wir äußerlich viel leisten.</p><h4 class="">Ausstieg aus dem Hamsterrad</h4><p>Mußezeiten schaffen dagegen Momente der Unterbrechung, in denen wir aus dem Hamsterrad aussteigen und wieder innere Ruhe und Genuss erfahren können. Wir treten einen Schritt zurück von Terminen, Aufgaben, Pflichten und Erwartungen und gönnen uns eine Art „mentale Luft“. Dieser Abstand ermöglicht es uns, unser Tempo, unsere Prioritäten und unsere innere Orientierung neu zu justieren. Ein bewusster Ausstieg, der Klarheit, Handlungsspielraum und frische Perspektiven zurückbringt – und uns gleichzeitig zufriedener werden lässt.</p><h4 class="">Selbstführung lebt von Muße</h4><p>Für deine gesunde und wirksame Selbstführung ist Muße somit kein Luxus, sondern eine essenzielle Voraussetzung. In diesen Momenten kannst du eher sein statt tun, und dich öffnen für das, was kommt. Du merkst, dass du handeln kannst, ohne getrieben zu sein, dass du Gestaltungsspielraum hast und dass dein Handeln auf innerer Klarheit basiert. Muße ist nicht das Gegenteil von Produktivität – sie ist der Nährboden, auf dem wir bewusst, wirksam und nachhaltig agieren können.</p><h2 class="">Praxistipps für mehr Muße im Alltag</h2><p>Wenn dich diese Gedanken zur Muße ansprechen und du mehr davon in deinen Alltag integrieren möchtest, habe ich einige Anregungen für dich. Vor allem eines ist dabei aus meiner Sicht wichtig: Entscheidend ist weniger die Dauer oder die Form von Mußezeiten, als die Haltung, mit der du sie dir gönnst.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section thrv-lp-block" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-19c41fe6df1" style="" tcb-template-name="List of Steps 01" tcb-template-id="5efc64a562b8a83127787544" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone  " data-css="tve-u-19c41fe6e64" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-19c41fe6df3" id="tve-jump-19c4732b651"><h4 class="">Und nun - fünf Ansätze, wie du mehr Muße in deinen Alltag bringst:</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19c41fe6df5" style="">
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	<div class="tve-cb" style="" data-css="tve-u-19c41fe6df7"><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad kbm8b7d1 dynamic-group-kbm8unur" data-css="tve-u-19c41fe6df8" style="">
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	<div class="tve-cb" data-css="tve-u-19c41fe6dfa" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element kbm8a9n0 dynamic-group-kbm8ujng" data-css="tve-u-19c41fe6dfb" style=""><h3 class="" data-css="tve-u-19c41fe6dfc" style="letter-spacing: 0px;"><strong>1. Tipp</strong></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns kbm8b3iy dynamic-group-kbm8ugxt" data-css="tve-u-19c41fe6dfd" style="--tcb-col-el-width: 578;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2" data-css="tve-u-19c41fe6dfe" style=""><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e00" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8toi9" style=""><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-19c41fe6e01"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-icon-display kbm8a6v0 dynamic-group-kbm8tlgj tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-19c41fe6e02" style=""><svg class="tcb-icon tcb-local-vars-root" viewBox="0 0 24 24" data-id="icon-bulletin-board-solid" data-name=""><path d="M12.04,2.5L9.53,5H14.53L12.04,2.5M4,7V20H20V7H4M12,0L17,5V5H20A2,2 0 0,1 22,7V20A2,2 0 0,1 20,22H4A2,2 0 0,1 2,20V7A2,2 0 0,1 4,5H7V5L12,0M7,18V14H12V18H7M14,17V10H18V17H14M6,12V9H11V12H6Z"></path></svg></div></div></div></div><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e03" style=""><div class="tcb-col kbm8axa8 dynamic-group-kbm8u7fi" data-css="tve-u-19c41fe6e04" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element kbm8agwh dynamic-group-kbm8tyip" data-css="tve-u-19c41fe6e05" style=""><p><strong>Mache dir immer wieder bewusst, dass Muße kein Luxus ist:<br></strong>Sie ist wesentlich für deine Gesundheit, deine Lebenszufriedenheit, deine Kreativität und deine Selbstwirksamkeit. Du kannst dir dazu ein Motto aufschreiben oder ein Bild finden und sichtbar platzieren, so dass es dich auch im Alltag daran erinnert.</p></div></div></div></div></div></div>
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	<div class="tve-cb" data-css="tve-u-19c41fe6e14" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element kbm8a9n0 dynamic-group-kbm8ujng" data-css="tve-u-19c41fe6e0a" style=""><h3 class="" data-css="tve-u-19c41fe6e0b" style="letter-spacing: 0px;"><strong>3. Tipp</strong></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns dynamic-group-kbm8ugxt" data-css="tve-u-19c41fe6e0c" style="--tcb-col-el-width: 578;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2" data-css="tve-u-19c41fe6e0d" style=""><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e15" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8toi9" style=""><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-19c41fe6e16"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-icon-display kbm8a6v0 dynamic-group-kbm8tlgj tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-19c41fe6e17" style=""><svg class="tcb-icon tcb-local-vars-root" viewBox="0 0 576 512" data-id="icon-hand-holding-heart-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M163.9 136.9c-29.4-29.8-29.4-78.2 0-108s77-29.8 106.4 0l17.7 18 17.7-18c29.4-29.8 77-29.8 106.4 0s29.4 78.2 0 108L310.5 240.1c-6.2 6.3-14.3 9.4-22.5 9.4s-16.3-3.1-22.5-9.4L163.9 136.9zM568.2 336.3c13.1 17.8 9.3 42.8-8.5 55.9L433.1 485.5c-23.4 17.2-51.6 26.5-80.7 26.5L192 512 32 512c-17.7 0-32-14.3-32-32l0-64c0-17.7 14.3-32 32-32l36.8 0 44.9-36c22.7-18.2 50.9-28 80-28l78.3 0 16 0 64 0c17.7 0 32 14.3 32 32s-14.3 32-32 32l-64 0-16 0c-8.8 0-16 7.2-16 16s7.2 16 16 16l120.6 0 119.7-88.2c17.8-13.1 42.8-9.3 55.9 8.5zM193.6 384c0 0 0 0 0 0l-.9 0c.3 0 .6 0 .9 0z"></path></svg></div></div></div></div><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e18" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8u7fi" data-css="tve-u-19c41fe6e11" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element dynamic-group-kbm8tyip" data-css="tve-u-19c41fe6e12"><p><strong>Nimm wahr, wie sich Muße für dich anfühlt</strong><br>Wo und wie spürst du Muße? Ist es eine Weite im Kopf, eine Weichheit in deinen Muskeln, ein unfokussierter Blick auf einen Punkt in der Ferne oder leichte Freude? Achte auf die Unterschiede in deinem Körper, deinen Emotionen und deinen Gedanken, wenn du einfach nur bist oder etwas mit Muße tust.</p></div></div></div></div></div></div>
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	<div class="tve-cb" data-css="tve-u-19c41fe6e14" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element kbm8a9n0 dynamic-group-kbm8ujng" data-css="tve-u-19c41fe6e0a" style=""><h3 class="" data-css="tve-u-19c41fe6e0b" style="letter-spacing: 0px;"><strong>4. Tipp</strong></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns dynamic-group-kbm8ugxt" data-css="tve-u-19c41fe6e0c" style="--tcb-col-el-width: 578;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2" data-css="tve-u-19c41fe6e0d" style=""><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e15" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8toi9" style=""><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-19c41fe6e16"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-icon-display kbm8a6v0 dynamic-group-kbm8tlgj tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-19c41fe6e17" style=""><svg class="tcb-icon tcb-local-vars-root" viewBox="0 0 512 512" data-id="icon-medal-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M4.1 38.2C1.4 34.2 0 29.4 0 24.6C0 11 11 0 24.6 0L133.9 0c11.2 0 21.7 5.9 27.4 15.5l68.5 114.1c-48.2 6.1-91.3 28.6-123.4 61.9L4.1 38.2zm503.7 0L405.6 191.5c-32.1-33.3-75.2-55.8-123.4-61.9L350.7 15.5C356.5 5.9 366.9 0 378.1 0L487.4 0C501 0 512 11 512 24.6c0 4.8-1.4 9.6-4.1 13.6zM80 336a176 176 0 1 1 352 0A176 176 0 1 1 80 336zm184.4-94.9c-3.4-7-13.3-7-16.8 0l-22.4 45.4c-1.4 2.8-4 4.7-7 5.1L168 298.9c-7.7 1.1-10.7 10.5-5.2 16l36.3 35.4c2.2 2.2 3.2 5.2 2.7 8.3l-8.6 49.9c-1.3 7.6 6.7 13.5 13.6 9.9l44.8-23.6c2.7-1.4 6-1.4 8.7 0l44.8 23.6c6.9 3.6 14.9-2.2 13.6-9.9l-8.6-49.9c-.5-3 .5-6.1 2.7-8.3l36.3-35.4c5.6-5.4 2.5-14.8-5.2-16l-50.1-7.3c-3-.4-5.7-2.4-7-5.1l-22.4-45.4z"></path></svg></div></div></div></div><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e18" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8u7fi" data-css="tve-u-19c41fe6e11" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element dynamic-group-kbm8tyip" data-css="tve-u-19c41fe6e12"><p><strong>Nimm deine kleinen Fortschritte wahr und lobe dich dafür:</strong><br>Wenn du normalerweise eher geschäftig und zielorientiert bist und dir Mußezeiten schwerfallen, klopfe dir jedes Mal auf die Schulter, wenn du sie dir gönnst und dich darauf einlässt. Diese kleinen Schritte sind bereits eine erfolgreiche Veränderung.</p></div></div></div></div></div></div>
</div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad dynamic-group-kbm8unur" data-css="tve-u-19c41fe6e07" style="">
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	<div class="tve-cb" data-css="tve-u-19c41fe6e14" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element kbm8a9n0 dynamic-group-kbm8ujng" data-css="tve-u-19c41fe6e0a" style=""><h3 class="" data-css="tve-u-19c41fe6e0b" style="letter-spacing: 0px;"><strong>5. Tipp</strong></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns dynamic-group-kbm8ugxt" data-css="tve-u-19c41fe6e0c" style="--tcb-col-el-width: 578;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2" data-css="tve-u-19c41fe6e0d" style=""><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e15" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8toi9" style=""><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-19c41fe6e16"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-icon-display kbm8a6v0 dynamic-group-kbm8tlgj tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-19c41fe6e17" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 24 24" data-id="icon-coffee-solid" data-name=""><path d="M2,21H20V19H2M20,8H18V5H20M20,3H4V13A4,4 0 0,0 8,17H14A4,4 0 0,0 18,13V10H20A2,2 0 0,0 22,8V5C22,3.89 21.1,3 20,3Z"></path></svg></div></div></div></div><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e18" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8u7fi" data-css="tve-u-19c41fe6e11" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element dynamic-group-kbm8tyip" data-css="tve-u-19c41fe6e12"><p><strong>Schaffe kleine Rituale für Mußezeiten</strong><br>Das kann eine Tasse Tee in der Mittagspause sein, ein paar Minuten der Stille am Morgen oder ein unverplanter Abend in der Woche. Rituale helfen dir, die bewusste Entscheidung für Muße im Alltag leichter zu treffen und zu verankern.</p></div></div></div></div></div></div>
</div></div>
</div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" id="tve-jump-19c4732fa83">Natur als Raum für absichtsloses Dasein</h2><p>Muße lässt sich in der Natur oft leichter erfahren, weil sie dir hilft, aus dem Funktionsmodus auszusteigen. Sie lädt dich ein, langsamer zu werden und deine Aufmerksamkeit ungerichtet schweifen zu lassen. Dafür brauchst du weder lange Auszeiten noch besondere Orte. Schon einfache, niedrigschwellige Erfahrungen können dir helfen, den inneren Schalter umzulegen: ein kurzer Gang ins Grüne ohne Ziel, das bewusste Stehenbleiben und Schauen oder das Sitzen auf einer Bank, ohne etwas „daraus zu machen“.</p><h4 class=""><strong>Achtsame Wahrnehmung in der Natur</strong></h4><p>Hilfreich ist es, die Natur nicht zu nutzen, sondern ihr zu begegnen. Nicht die Strecke zählt, nicht die Schritte, nicht der Trainingseffekt. Vielleicht bleibst du an einem Ort stehen, der dich anspricht, und verweilst dort einige Minuten. Du nimmst wahr, was du siehst, hörst, riechst, spürst – ohne es einzuordnen oder zu bewerten.</p><h4 class=""><strong>In der Natur einfach sein dürfen</strong></h4><p>Muße in der Natur entsteht oft genau dann, wenn wir aufhören, etwas von ihr zu wollen. Wenn wir nicht spazieren gehen, um abzuschalten, nicht draußen sind, um uns zu regulieren oder produktiver zu werden. Sondern einfach da sind. In diesem absichtslosen Dasein entsteht häufig ganz von selbst das, was wir im Alltag so oft vermissen: Weite, innere Ruhe und das Gefühl, wieder bei uns anzukommen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-19c42127955" style=""><span class="tve_image_frame" style=""><img decoding="async" class="tve_image wp-image-625 tcb-moved-image" alt="silhouette of man standing between trees facing sunlight" data-id="625" width="670" data-init-width="1080" height="503" data-init-height="810" title="Photo by Aaron Burden" loading="lazy" src="https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM.jpg" data-width="670" data-height="503" style="aspect-ratio: auto 1080 / 810;" data-css="tve-u-19c4212a16d" ml-d="0" mt-d="-4.805000000000007" srcset="https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM.jpg 1080w, https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM-300x225.jpg 300w, https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM-1024x768.jpg 1024w, https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Passend zu diesem letzten Gedanken möchte ich mich heute mit diesem Zitat von Nietzsche von dir verabschieden:</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tcb-local-vars-root tve-elem-with-group" data-css="tve-u-19c42150ee4" data-ct-name="Simple 03" data-ct="testimonial-60484" data-element-name="Testimonial" style=""><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div>
<div class="tve-content-box-background" style="" data-css="tve-u-19c42150ee5"></div>
<div class="tve-cb tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-19c42150ee6" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad dynamic-group-kcc8i7f6" data-css="tve-u-19c42150ee7" style="">
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	<div class="tve-cb"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-local-vars-root tcb-icon-display dynamic-group-kcc8f3ka" data-css="tve-u-19c42150ee9" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 512 512" data-id="icon-quote-left-solid" data-name="" style="">
            <path d="M464 256h-80v-64c0-35.3 28.7-64 64-64h8c13.3 0 24-10.7 24-24V56c0-13.3-10.7-24-24-24h-8c-88.4 0-160 71.6-160 160v240c0 26.5 21.5 48 48 48h128c26.5 0 48-21.5 48-48V304c0-26.5-21.5-48-48-48zm-288 0H96v-64c0-35.3 28.7-64 64-64h8c13.3 0 24-10.7 24-24V56c0-13.3-10.7-24-24-24h-8C71.6 32 0 103.6 0 192v240c0 26.5 21.5 48 48 48h128c26.5 0 48-21.5 48-48V304c0-26.5-21.5-48-48-48z"></path>
        </svg></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element tve_empty_dropzone tcb-local-vars-root dynamic-group-kcc8f7dw" data-css="tve-u-19c42150eea" style=""><p data-css="tve-u-19c42150eeb" style=""><strong>Wir sind so gern in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.“</strong></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element tve_empty_dropzone tcb-local-vars-root dynamic-group-kcc8fcot" data-css="tve-u-19c42150eec" style=""><h4 class="" data-css="tve-u-19c42150eed" style="">Friedrich Nietzsche</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element tve_empty_dropzone tcb-local-vars-root dynamic-group-kcc8fict" data-css="tve-u-19c42150eee" style=""><p data-css="tve-u-19c42150eef" style="">(Philosoph, 1844-1900)</p></div></div>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Wenn du von deinen Erfahrungen zur Muße berichten möchtest oder einen anderen Beitrag zu diesem Text hast, hinterlasse gerne einen Kommentar.</p><p>Herzlichst,</p><p>deine Anja</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://anjahume.de/musse-ein-weg-aus-dem-hamsterrad/">Vom Tun ins Sein: Muße als Weg aus dem Hamsterrad?</a> erschien zuerst auf <a href="https://anjahume.de">Anja Hume</a>.</p>
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