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	<title>Balance-Archiv - Anja Hume</title>
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	<title>Balance-Archiv - Anja Hume</title>
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		<title>Vom Tun ins Sein: Muße als Weg aus dem Hamsterrad?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[anjahume]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 10:36:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstführung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sechs Wochen des Jahres 2026 sind nun vergangen und bestimmt hast auch du dir neue Ziele gesetzt, Pläne geschmiedet und damit begonnen, sie umzusetzen.&#160;&#160;Wir alle wissen, dass Vorsätze und persönliche Weiterentwicklung wichtige Bausteine unserer Selbstführung sind – doch wie geht es uns, wenn wir uns zu viel vornehmen und die gesunde Balance aus den Augen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://anjahume.de/musse-ein-weg-aus-dem-hamsterrad/">Vom Tun ins Sein: Muße als Weg aus dem Hamsterrad?</a> erschien zuerst auf <a href="https://anjahume.de">Anja Hume</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Sechs Wochen des Jahres 2026 sind nun vergangen und bestimmt hast auch du dir neue Ziele gesetzt, Pläne geschmiedet und damit begonnen, sie umzusetzen.&nbsp;</p><p>Wir alle wissen, dass Vorsätze und persönliche Weiterentwicklung wichtige Bausteine unserer Selbstführung sind – doch wie geht es uns, wenn wir uns zu viel vornehmen und die gesunde Balance aus den Augen verlieren? Wenn wir neben all dem zielorientierten Tun das entspannte Sein vergessen und es uns immer schwerer fällt, den Moment zu genießen?</p><p>Bereits letztes Jahr habe ich diesen Gedanken aufgegriffen und in meinem Beitrag: „<a href="https://anjahume.de/die-kunst-der-balance-zwischen-selbstwirksamkeit-und-selbstoptimierung/" target="_blank" class="" style="outline: none;"><u>Die Kunst der Balance – zwischen Selbstwirksamkeit und Selbstoptimierung</u></a>“ beleuchtet.</p><p>Heute möchte ich diesen Aspekt noch weiter vertiefen und einen genaueren Blick auf die <strong>Muße</strong> werfen – <strong>die Kunst, mit innerer Weite präsent zu sein, Gedanken wie Handlungen ohne Druck entstehen zu lassen und eine andere Qualität von Zeit zu erleben</strong>.</p><h4 class="">Warum Muße im Alltag so schwerfällt</h4><p>Je voller unsere Tage sind, je mehr wir wollen und je mehr wir sollen, desto schwieriger fällt es vielen von uns, Momente der Muße zu finden und uns diese bewusst zu gönnen. Zeiten der Entschleunigung, des Genießens oder des Tagträumens – sei es in Form von „reiner" Muße oder auch Tätigkeiten ohne Leistungsdruck – erscheinen uns schnell nutzlos oder ineffektiv.</p><p>Statt dessen legen wir eher den Fokus darauf, was wir am Ende des Tages alles geschafft haben: welche Aufgaben wir erledigt, welche Termine wir wahrgenommen oder was wir alles geleistet haben.&nbsp;</p><p>Im Zeitalter der Selbstoptimierung haben Muße und Entschleunigung einen schweren Stand. Vorrang haben oft - sowohl im beruflichen wie auch im privaten Kontext - die produktiv genutzte Zeit, klare Ziele und Geschwindigkeit.</p><p>Wenn du es dennoch schaffst, Momente der Muße zuzulassen oder gezielt dafür zu sorgen, hast du bestimmt auch schon erlebt, wie wohltuend diese Zeiten. sind. Und nicht nur das - sie sind zentral für deine mentale Gesundheit, deine Lebenszufriedenheit und deine Kreativität.</p><h4 class="">Muße verstehen, einordnen und konkret leben</h4><p>Umso mehr widme ich diesen Beitrag der Muße: der Frage, wie sie einzuordnen ist und <a href="#tve-jump-19c4732102d" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">was sie im Kern ausmacht, welche Bedeutung ihr historisch zukommt</a>, was sie <a href="#tve-jump-19c47323cd7" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">neurobiologisch</a> bewirkt und wie sie unsere <a href="#tve-jump-19c4739ee16" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">mentale Gesundheit</a> beeinflusst. Es geht darum, wie Muße uns helfen kann, aus dem Hamsterrad auszusteigen, den Funktionsmodus zu verlassen und wieder in Kontakt mit uns selbst zu kommen – und darum, <a href="#tve-jump-19c4732b651" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">was wir konkret tun können</a>, um ihr mehr Raum zu geben. Nicht zuletzt auch darum, wie wir <a href="#tve-jump-19c4732fa83" jump-animation="smooth" class="tve-jump-scroll" style="outline: none;">Muße gezielt in und mit der Natur</a> üben können.</p><h2 class="" id="tve-jump-19c4732102d">Was Muße eigentlich ist</h2><p>Ich möchte Muße mit den Worten Ulrich Schnabels - dem Autor des Buchs „Muße. Vom Glück des Nichtstuns“ sinngemäß zitieren. Er beschreibt Muße nicht als Freizeit oder Erholung, sondern als einen inneren Zustand zweckfreier Wachheit. Es ist ein Moment der Präsenz und Offenheit, in dem wir nicht getrieben sind, sondern mit Ruhe und Aufmerksamkeit bei dem sind, was wir tun oder lassen. Auch wenn ein Ziel vorhanden ist, bleibt es leicht und nicht dominierend.</p><p>Ein Zustand von Muße kann sich dann entwickeln, wenn wir den Leistungs- und Optimierungsmodus verlassen und erlauben, für einen Moment nichts erreichen, nichts verbessern und nichts rechtfertigen zu müssen. In diesen Phasen arbeitet unser Geist nicht weniger, sondern freier: Gedanken lösen sich und verbinden sich neu. Einsichten entstehen oft genau dann, wenn wir sie nicht erzwingen. Muße ist damit kein Rückzug aus dem Denken, sondern ein Raum, in dem Denken Tiefe gewinnt und Handlungen aus innerer Gelassenheit entstehen.</p><h4 class="">Historie des Müßiggangs: Raum für Kreativität und persönliche Entwicklung</h4><p>Historisch betrachtet knüpft dieses Verständnis an eine lange Tradition an. Der Begriff geht auf das lateinische <em>otium</em> zurück und bezeichnet eine Zeitqualität, die dem Denken, Lesen, dem Gespräch und der inneren Entwicklung vorbehalten war – im klaren Gegensatz zum <em>negotium</em>, dem Geschäftigen und Verpflichtenden. Aristoteles sah in der Muße die Voraussetzung für ein gelingendes Leben, Seneca verstand sie als Ausdruck innerer Freiheit. Auch Hannah Arendt hebt die Bedeutung zweckfreien Denkens hervor, wenn sie es vom bloßen Arbeiten und Herstellen unterscheidet.</p><p>Viele schöpferische Impulse in der Kunst sind aus solchen Zeiten entstanden: aus Spaziergängen, aus dem Verweilen, aus dem Müßiggang. Muße bezeichnete eine innere Offenheit, in der Denken nicht geführt, sondern zugelassen wird und darin seine besondere Kraft entfaltet.</p><h2 class="" id="tve-jump-19c47323cd7">Was bewirken Momente der Muße in unserem Gehirn?</h2><p>Phasen der Muße erzeugen nicht einfach „Leerlauf“ in unserem Gehirn, sondern initiieren einen ganz eigenen Modus. In der Forschung wird dieser Zustand als <strong>Default Mode Network (DMN)</strong> bezeichnet. Es handelt sich um ein Netzwerk von Regionen, das besonders aktiv ist, wenn wir nicht zielgerichtet arbeiten, sondern Erinnerungen durchgehen, tagträumen, über uns selbst nachdenken, wahrnehmen, was gerade ist oder uns einfach nur entspannt Zeit geben, bei dem, was wir tun.</p><h4 class="">Kreative Verknüpfungen im Gehirn</h4><p>Das Default-Mode-Network unterscheidet sich klar von der Gehirnaktivität, die wir benötigen, um konzentriert einer Aufgabe zu folgen oder ein Problem zu lösen. Dann sind eher andere Netzwerke aktiv, der Fokus liegt auf der äußeren Welt und auf Anforderungen. Im DMN hingegen wirken mehrere Prozesse gleichzeitig: Erlebtes wird im Hintergrund reflektiert, Emotionen und Erfahrungen verknüpft und innere Szenarien durchgespielt. In der Forschung wird vermutet, dass genau in solchen Phasen Gedächtnisprozesse, Assoziationsbildung und kreative Verknüpfungen begünstigt werden, weil das Gehirn nicht permanent neuen Input verarbeiten muss, sondern die eigene innere Welt „durchleuchtet“.</p><h4 class="">Muße als biologisch verankerter Zustand</h4><p>Ulrich Schnabel bezieht sich in seinem Buch auf diese Erkenntnisse, um zu zeigen, dass Muße kein Stillstand ist, sondern ein biologisch verankerter Zustand, in dem das Gehirn auf eine andere Weise aktiv ist als im zielgerichteten Tun.</p><p>Dies bedeutet allerdings nicht, dass wir automatisch kreativ oder einsichtsreich werden, sobald wir uns ausruhen. Vor allem sollten wir diesen Anspruch nicht haben, denn dies wäre widersprüchlich zu der Idee von Muße. Allerdings sind die Bedingungen für solche Prozesse in mental ungerichteten Phasen deutlicher mehr gegeben als im strikten Aufgabenmodus.</p><h2 class="" id="tve-jump-19c4739ee16">Mußezeiten – essentiell für gesunde und wirksame Selbstführung</h2><p>Wenn wir dauerhaft im Funktionsmodus bleiben und den absichtslosen Zeiten der Muße keinen Raum geben, verlieren wir den Kontakt zu unseren eigenen Bedürfnissen und Werten. Unsere innere Orientierung wird schwerer spürbar, der mentale Raum für Möglichkeiten und Lösungen verengt sich. Entscheidungen laufen oft reaktiv ab, und wir nehmen unsere Selbstwirksamkeit kaum noch wahr – obwohl wir äußerlich viel leisten.</p><h4 class="">Ausstieg aus dem Hamsterrad</h4><p>Mußezeiten schaffen dagegen Momente der Unterbrechung, in denen wir aus dem Hamsterrad aussteigen und wieder innere Ruhe und Genuss erfahren können. Wir treten einen Schritt zurück von Terminen, Aufgaben, Pflichten und Erwartungen und gönnen uns eine Art „mentale Luft“. Dieser Abstand ermöglicht es uns, unser Tempo, unsere Prioritäten und unsere innere Orientierung neu zu justieren. Ein bewusster Ausstieg, der Klarheit, Handlungsspielraum und frische Perspektiven zurückbringt – und uns gleichzeitig zufriedener werden lässt.</p><h4 class="">Selbstführung lebt von Muße</h4><p>Für deine gesunde und wirksame Selbstführung ist Muße somit kein Luxus, sondern eine essenzielle Voraussetzung. In diesen Momenten kannst du eher sein statt tun, und dich öffnen für das, was kommt. Du merkst, dass du handeln kannst, ohne getrieben zu sein, dass du Gestaltungsspielraum hast und dass dein Handeln auf innerer Klarheit basiert. Muße ist nicht das Gegenteil von Produktivität – sie ist der Nährboden, auf dem wir bewusst, wirksam und nachhaltig agieren können.</p><h2 class="">Praxistipps für mehr Muße im Alltag</h2><p>Wenn dich diese Gedanken zur Muße ansprechen und du mehr davon in deinen Alltag integrieren möchtest, habe ich einige Anregungen für dich. Vor allem eines ist dabei aus meiner Sicht wichtig: Entscheidend ist weniger die Dauer oder die Form von Mußezeiten, als die Haltung, mit der du sie dir gönnst.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section thrv-lp-block" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-19c41fe6df1" style="" tcb-template-name="List of Steps 01" tcb-template-id="5efc64a562b8a83127787544" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone  " data-css="tve-u-19c41fe6e64" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-19c41fe6df3" id="tve-jump-19c4732b651"><h4 class="">Und nun - fünf Ansätze, wie du mehr Muße in deinen Alltag bringst:</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19c41fe6df5" style="">
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	<div class="tve-cb" data-css="tve-u-19c41fe6dfa" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element kbm8a9n0 dynamic-group-kbm8ujng" data-css="tve-u-19c41fe6dfb" style=""><h3 class="" data-css="tve-u-19c41fe6dfc" style="letter-spacing: 0px;"><strong>1. Tipp</strong></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns kbm8b3iy dynamic-group-kbm8ugxt" data-css="tve-u-19c41fe6dfd" style="--tcb-col-el-width: 578;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2" data-css="tve-u-19c41fe6dfe" style=""><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e00" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8toi9" style=""><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-19c41fe6e01"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-icon-display kbm8a6v0 dynamic-group-kbm8tlgj tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-19c41fe6e02" style=""><svg class="tcb-icon tcb-local-vars-root" viewBox="0 0 24 24" data-id="icon-bulletin-board-solid" data-name=""><path d="M12.04,2.5L9.53,5H14.53L12.04,2.5M4,7V20H20V7H4M12,0L17,5V5H20A2,2 0 0,1 22,7V20A2,2 0 0,1 20,22H4A2,2 0 0,1 2,20V7A2,2 0 0,1 4,5H7V5L12,0M7,18V14H12V18H7M14,17V10H18V17H14M6,12V9H11V12H6Z"></path></svg></div></div></div></div><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e03" style=""><div class="tcb-col kbm8axa8 dynamic-group-kbm8u7fi" data-css="tve-u-19c41fe6e04" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element kbm8agwh dynamic-group-kbm8tyip" data-css="tve-u-19c41fe6e05" style=""><p><strong>Mache dir immer wieder bewusst, dass Muße kein Luxus ist:<br></strong>Sie ist wesentlich für deine Gesundheit, deine Lebenszufriedenheit, deine Kreativität und deine Selbstwirksamkeit. Du kannst dir dazu ein Motto aufschreiben oder ein Bild finden und sichtbar platzieren, so dass es dich auch im Alltag daran erinnert.</p></div></div></div></div></div></div>
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	<div class="tve-cb" data-css="tve-u-19c41fe6e14" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element kbm8a9n0 dynamic-group-kbm8ujng" data-css="tve-u-19c41fe6e0a" style=""><h3 class="" data-css="tve-u-19c41fe6e0b" style="letter-spacing: 0px;"><strong>3. Tipp</strong></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns dynamic-group-kbm8ugxt" data-css="tve-u-19c41fe6e0c" style="--tcb-col-el-width: 578;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2" data-css="tve-u-19c41fe6e0d" style=""><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e15" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8toi9" style=""><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-19c41fe6e16"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-icon-display kbm8a6v0 dynamic-group-kbm8tlgj tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-19c41fe6e17" style=""><svg class="tcb-icon tcb-local-vars-root" viewBox="0 0 576 512" data-id="icon-hand-holding-heart-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M163.9 136.9c-29.4-29.8-29.4-78.2 0-108s77-29.8 106.4 0l17.7 18 17.7-18c29.4-29.8 77-29.8 106.4 0s29.4 78.2 0 108L310.5 240.1c-6.2 6.3-14.3 9.4-22.5 9.4s-16.3-3.1-22.5-9.4L163.9 136.9zM568.2 336.3c13.1 17.8 9.3 42.8-8.5 55.9L433.1 485.5c-23.4 17.2-51.6 26.5-80.7 26.5L192 512 32 512c-17.7 0-32-14.3-32-32l0-64c0-17.7 14.3-32 32-32l36.8 0 44.9-36c22.7-18.2 50.9-28 80-28l78.3 0 16 0 64 0c17.7 0 32 14.3 32 32s-14.3 32-32 32l-64 0-16 0c-8.8 0-16 7.2-16 16s7.2 16 16 16l120.6 0 119.7-88.2c17.8-13.1 42.8-9.3 55.9 8.5zM193.6 384c0 0 0 0 0 0l-.9 0c.3 0 .6 0 .9 0z"></path></svg></div></div></div></div><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e18" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8u7fi" data-css="tve-u-19c41fe6e11" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element dynamic-group-kbm8tyip" data-css="tve-u-19c41fe6e12"><p><strong>Nimm wahr, wie sich Muße für dich anfühlt</strong><br>Wo und wie spürst du Muße? Ist es eine Weite im Kopf, eine Weichheit in deinen Muskeln, ein unfokussierter Blick auf einen Punkt in der Ferne oder leichte Freude? Achte auf die Unterschiede in deinem Körper, deinen Emotionen und deinen Gedanken, wenn du einfach nur bist oder etwas mit Muße tust.</p></div></div></div></div></div></div>
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</div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad dynamic-group-kbm8unur" data-css="tve-u-19c41fe6e07" style="">
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	<div class="tve-cb" data-css="tve-u-19c41fe6e14" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element kbm8a9n0 dynamic-group-kbm8ujng" data-css="tve-u-19c41fe6e0a" style=""><h3 class="" data-css="tve-u-19c41fe6e0b" style="letter-spacing: 0px;"><strong>5. Tipp</strong></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns dynamic-group-kbm8ugxt" data-css="tve-u-19c41fe6e0c" style="--tcb-col-el-width: 578;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2" data-css="tve-u-19c41fe6e0d" style=""><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e15" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8toi9" style=""><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-19c41fe6e16"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-icon-display kbm8a6v0 dynamic-group-kbm8tlgj tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-19c41fe6e17" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 24 24" data-id="icon-coffee-solid" data-name=""><path d="M2,21H20V19H2M20,8H18V5H20M20,3H4V13A4,4 0 0,0 8,17H14A4,4 0 0,0 18,13V10H20A2,2 0 0,0 22,8V5C22,3.89 21.1,3 20,3Z"></path></svg></div></div></div></div><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-19c41fe6e18" style=""><div class="tcb-col dynamic-group-kbm8u7fi" data-css="tve-u-19c41fe6e11" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element dynamic-group-kbm8tyip" data-css="tve-u-19c41fe6e12"><p><strong>Schaffe kleine Rituale für Mußezeiten</strong><br>Das kann eine Tasse Tee in der Mittagspause sein, ein paar Minuten der Stille am Morgen oder ein unverplanter Abend in der Woche. Rituale helfen dir, die bewusste Entscheidung für Muße im Alltag leichter zu treffen und zu verankern.</p></div></div></div></div></div></div>
</div></div>
</div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" id="tve-jump-19c4732fa83">Natur als Raum für absichtsloses Dasein</h2><p>Muße lässt sich in der Natur oft leichter erfahren, weil sie dir hilft, aus dem Funktionsmodus auszusteigen. Sie lädt dich ein, langsamer zu werden und deine Aufmerksamkeit ungerichtet schweifen zu lassen. Dafür brauchst du weder lange Auszeiten noch besondere Orte. Schon einfache, niedrigschwellige Erfahrungen können dir helfen, den inneren Schalter umzulegen: ein kurzer Gang ins Grüne ohne Ziel, das bewusste Stehenbleiben und Schauen oder das Sitzen auf einer Bank, ohne etwas „daraus zu machen“.</p><h4 class=""><strong>Achtsame Wahrnehmung in der Natur</strong></h4><p>Hilfreich ist es, die Natur nicht zu nutzen, sondern ihr zu begegnen. Nicht die Strecke zählt, nicht die Schritte, nicht der Trainingseffekt. Vielleicht bleibst du an einem Ort stehen, der dich anspricht, und verweilst dort einige Minuten. Du nimmst wahr, was du siehst, hörst, riechst, spürst – ohne es einzuordnen oder zu bewerten.</p><h4 class=""><strong>In der Natur einfach sein dürfen</strong></h4><p>Muße in der Natur entsteht oft genau dann, wenn wir aufhören, etwas von ihr zu wollen. Wenn wir nicht spazieren gehen, um abzuschalten, nicht draußen sind, um uns zu regulieren oder produktiver zu werden. Sondern einfach da sind. In diesem absichtslosen Dasein entsteht häufig ganz von selbst das, was wir im Alltag so oft vermissen: Weite, innere Ruhe und das Gefühl, wieder bei uns anzukommen.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-19c42127955" style=""><span class="tve_image_frame" style=""><img decoding="async" class="tve_image wp-image-625 tcb-moved-image" alt="silhouette of man standing between trees facing sunlight" data-id="625" width="670" data-init-width="1080" height="503" data-init-height="810" title="Photo by Aaron Burden" loading="lazy" src="https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM.jpg" data-width="670" data-height="503" style="aspect-ratio: auto 1080 / 810;" data-css="tve-u-19c4212a16d" ml-d="0" mt-d="-4.805000000000007" srcset="https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM.jpg 1080w, https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM-300x225.jpg 300w, https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM-1024x768.jpg 1024w, https://anjahume.de/wp-content/uploads/2026/02/G_1V58E0TyM-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Passend zu diesem letzten Gedanken möchte ich mich heute mit diesem Zitat von Nietzsche von dir verabschieden:</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tcb-local-vars-root tve-elem-with-group" data-css="tve-u-19c42150ee4" data-ct-name="Simple 03" data-ct="testimonial-60484" data-element-name="Testimonial" style=""><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div>
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<div class="tve-cb tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-19c42150ee6" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad dynamic-group-kcc8i7f6" data-css="tve-u-19c42150ee7" style="">
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	<div class="tve-cb"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-local-vars-root tcb-icon-display dynamic-group-kcc8f3ka" data-css="tve-u-19c42150ee9" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 512 512" data-id="icon-quote-left-solid" data-name="" style="">
            <path d="M464 256h-80v-64c0-35.3 28.7-64 64-64h8c13.3 0 24-10.7 24-24V56c0-13.3-10.7-24-24-24h-8c-88.4 0-160 71.6-160 160v240c0 26.5 21.5 48 48 48h128c26.5 0 48-21.5 48-48V304c0-26.5-21.5-48-48-48zm-288 0H96v-64c0-35.3 28.7-64 64-64h8c13.3 0 24-10.7 24-24V56c0-13.3-10.7-24-24-24h-8C71.6 32 0 103.6 0 192v240c0 26.5 21.5 48 48 48h128c26.5 0 48-21.5 48-48V304c0-26.5-21.5-48-48-48z"></path>
        </svg></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element tve_empty_dropzone tcb-local-vars-root dynamic-group-kcc8f7dw" data-css="tve-u-19c42150eea" style=""><p data-css="tve-u-19c42150eeb" style=""><strong>Wir sind so gern in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.“</strong></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element tve_empty_dropzone tcb-local-vars-root dynamic-group-kcc8fcot" data-css="tve-u-19c42150eec" style=""><h4 class="" data-css="tve-u-19c42150eed" style="">Friedrich Nietzsche</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element tve_empty_dropzone tcb-local-vars-root dynamic-group-kcc8fict" data-css="tve-u-19c42150eee" style=""><p data-css="tve-u-19c42150eef" style="">(Philosoph, 1844-1900)</p></div></div>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Wenn du von deinen Erfahrungen zur Muße berichten möchtest oder einen anderen Beitrag zu diesem Text hast, hinterlasse gerne einen Kommentar.</p><p>Herzlichst,</p><p>deine Anja</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://anjahume.de/musse-ein-weg-aus-dem-hamsterrad/">Vom Tun ins Sein: Muße als Weg aus dem Hamsterrad?</a> erschien zuerst auf <a href="https://anjahume.de">Anja Hume</a>.</p>
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		<title>Die Kunst der Balance – zwischen Selbstwirksamkeit und Selbstoptimierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[anjahume]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 15:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstführung]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstoptimierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Wochen habe ich beleuchtet, wie du dir ein Ziel setzen und es mithilfe neuer Routinen Schritt für Schritt verwirklichen kannst - zwei wesentliche Aspekte der Selbstführung. Selbstführung sollte aber nicht nur wirksam, sondern auch gesund sein. Denn ein zu starker Fokus auf persönliche Ziele kann auch kippen – in Selbstoptimierung, Überforderung oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://anjahume.de/die-kunst-der-balance-zwischen-selbstwirksamkeit-und-selbstoptimierung/">Die Kunst der Balance – zwischen Selbstwirksamkeit und Selbstoptimierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://anjahume.de">Anja Hume</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>In den vergangenen Wochen habe ich beleuchtet, wie du dir ein Ziel setzen und es mithilfe neuer Routinen Schritt für Schritt verwirklichen kannst - zwei wesentliche Aspekte der Selbstführung<strong>. </strong>Selbstführung sollte aber nicht nur wirksam, sondern auch gesund sein. Denn ein zu starker Fokus auf persönliche Ziele kann auch kippen – in Selbstoptimierung, Überforderung oder innere Disbalance.</p><p>Und genau das bringt mich zu meinem heutigen Thema: <strong>Wie viel Selbstwirksamkeit tut gut – und ab wann kann sie auch zur Belastung werden?</strong></p><p>In den letzten 14 Tagen habe ich das ansatzweise selbst erlebt: Voller Motivation und Enthusiasmus habe ich mich auf zwei berufliche Themen konzentriert, die mir Freude bereiten, aber auch fordernd sind. Plötzlich habe ich dann gemerkt, dass ich zunehmend dünnhäutiger wurde, selbst abends noch über die Arbeit gesprochen habe und am Wochenende schlechter abschalten konnte. Da wusste ich: Stopp – du übertreibst es, Anja!</p><p>Dieses Erlebnis hat mir wieder einmal gezeigt, wie schmal der Grat zwischen gesunder Selbstführung und sich schleichender Überforderung sein kann. Denn Selbstwirksamkeit fühlt sich gut an – bis sie kippt. Doch was bedeutet Selbstwirksamkeit eigentlich genau, und warum ist sie so entscheidend?</p><p><strong>Was ist Selbstwirksamkeit – und warum ist sie so wichtig?</strong></p><p>Selbstwirksamkeit ist eine großartige Sache. Wir erleben sie dann, wenn wir etwas allein aus eigener Kraft schaffen, was uns zunächst schwierig erscheint. Sie gibt uns das Selbstvertrauen, unser Leben aktiv zu gestalten, Herausforderungen zu meistern und unsere Ziele tatsächlich zu erreichen - und je öfter wir sie erleben, desto stärker wird sie.</p><p><strong>Albert Bandura</strong> (kanadischer Psychologe und einer der einflussreichsten Forscher auf dem Gebiet der Lern- und Motivationstheorie) hat es so formuliert:</p><p><em>"Die wahrgenommene Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Faktor für den Erfolg therapeutischer Veränderungen. Wenn Menschen nicht glauben, dass sie durch ihr eigenes Handeln gewünschte Effekte erzielen können, haben sie wenig Anreiz zu handeln."</em> (<em>Self-Efficacy: The Exercise of Control</em>, 1997)</p><p>Kurz gesagt: Wenn wir aufgrund unserer eigenen Erfahrungen daran glauben, dass unser Handeln eine Wirkung hat, werden wir aktiv. Wenn nicht, fühlen wir uns ausgeliefert. Genau hier liegt auch die positive Kraft der Selbstwirksamkeit. Sie trägt zu unserer Resilienz bei und hilft uns, vom Denken ins Tun zu kommen und dranzubleiben, auch wenn es mal schwierig wird.</p><p>Gleichzeitig gibt es allerdings auch eine feine Grenze, die wir im Auge behalten sollten: Wann stärkt uns der Fokus auf ein Ziel und die schrittweise Umsetzung und wann beginnt er, uns unbemerkt in eine Richtung zu treiben, die uns eventuell nicht mehr guttut?“</p><p><strong>Wenn Zielstrebigkeit in Selbstoptimierung umschlägt</strong></p><p>Ziele geben uns Orientierung und Motivation. Sie helfen uns, uns weiterzuentwickeln, dranzubleiben und unsere Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Darin liegt aber auch eine Gefahr verborgen: Was, wenn das Augenmerk auf ein Ziel so groß wird, dass wir den ganzheitlichen Blick für uns selbst verlieren und in eine Art Selbstoptimierung geraten?</p><p>Stell dir vor, du setzt dir ein klares Ziel, startest voller Energie, bist motiviert und fokussiert – alles läuft nach Plan. Doch mit der Zeit verändert sich etwas. Deine Gedanken kreisen zunehmend um das, was noch zu tun ist. Du gönnst dir weniger Pausen, weil du „dranbleiben“ willst. Und irgendwann fühlt es sich nicht mehr nach Energie an, sondern nach Erschöpfung.</p><p>Das Problem: Je stärker wir uns auf ein Ziel fixieren, desto leichter kann es passieren, dass wir die Signale unseres Körpers und unserer Psyche übersehen. Wir werden ungeduldig mit uns selbst (und anderen), erwarten noch mehr Disziplin und nehmen uns kaum noch Raum für Erholung oder Freude. Das, was uns eigentlich voranbringen soll, kann uns dann ausbremsen – und sich wie ein innerer Zwang zur Selbstoptimierung anfühlen.</p><p>Genau hier kann die positive Kraft der Selbstwirksamkeit ins Ungesunde kippen. Statt uns zu stärken, wird sie zur Einengung. Wir verlieren die Flexibilität, die es braucht, um nachhaltig wirksam zu sein. Dabei sind es gerade die Phasen des Loslassens, die uns langfristig leistungsfähig und gesund halten. Dann erst können wir von <strong>wirksamer und gesunder Selbstführung </strong>sprechen.</p><p><strong>Achtsamkeit – der Kompass für deine Balance</strong></p><p>Wenn Zielstrebigkeit in Selbstoptimierung umschlägt, kann es schwierig sein, rechtzeitig die Bremse zu ziehen. Oft merken wir erst spät, dass wir uns selbst unter Druck setzen und unsere Grenzen überschreiten.</p><p>Um diese eigenen Grenzen frühzeitig zu erkennen, ist in meinen Augen der erste und wichtigste Schritt, sich achtsam selbst wahrzunehmen. Wenn wir uns den Raum und die Zeit dafür nehmen, spüren wir sehr genau, ob das, was wir gerade tun, gut für uns ist – oder ob wir uns von Gewohnheiten und Ehrgeiz mitreißen lassen.</p><p>Wenn wir lernen, unsere eigenen Muster achtsam zu beobachten, erkennen wir, wann wir aus dem Gleichgewicht geraten. Dann haben wir die Chance, entgegenwirken, bevor uns die Situation ausbremst. Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen – sondern darum, immer wieder anzupassen, was sich wirklich gut und stimmig anfühlt.&nbsp;</p><p>Eine gute Idee ist, von Zeit zu Zeit kurz innezuhalten (da reichen 1-2 Minuten mental Abstand nehmen) und sich selbst zu fragen:</p><ol><li>Wie geht es mir gerade?</li><li>Fühlt es sich richtig an oder ist es ein Gefühl von „zuviel“?</li><li>Wo lasse ich noch Raum für Leichtigkeit, Fehler und absichtslose Freude?</li></ol><p>Solche Fragen schaffen die Möglichkeit, bewusst nachzujustieren, anstatt einfach weiterzumachen. Es geht darum, eine <strong>Balance</strong> zwischen den verschiedenen Lebensbereichen und unseren Bedürfnissen zu finden, die uns guttut – mal zielgerichtet, mal absichtslos, aber immer mit einem guten Gespür für uns selbst.&nbsp;</p><p>Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch, denn die Antwort ist für jeden individuell.</p><p>Schon Buddha sprach vom „<strong>Mittleren Weg</strong>“ – einem Leben in Ausgeglichenheit, das uns davor bewahrt, in Extreme zu verfallen.</p><p><strong>Drei ungewöhnliche Ideen zum Ausprobieren</strong></p><p>Achtsamkeit ist mega-wichtig, aber was könntest du noch ausprobieren? Diese drei Ideen helfen dir, mit einem Augenzwinkern entgegenzuwirken – vielleicht hast du ja Lust, einmal damit zu experimentieren:</p><p><strong>Mach es absichtlich falsch:</strong><br>Setze bewusst etwas nicht perfekt um. Schreibe eine E-Mail mit kleinen Tippfehlern (solange es nicht kritisch ist). Koche ein Rezept, aber lasse eine Zutat weg. Warum? Weil wir oft unter einem inneren Zwang stehen, alles richtig zu machen. Eine kleine „Regelverletzung“ hilft dir, spielerisch aus dem Perfektionsmodus auszusteigen.</p><p><strong>Mini-Sabotage gegen dein Tempo</strong><br>Wenn du immer schneller unterwegs bist, dann leg dir selbst eine kleine Bremse ein. Beispiel<strong>:</strong> Tippe eine Nachricht absichtlich langsamer als sonst. Iss eine Mahlzeit, ohne parallel aufs Handy zu schauen. Setze dich in ein Café und beobachte nur – ohne Notizen, ohne Podcast im Ohr. Diese bewusste Verlangsamung gibt dir die Chance, zu spüren, wie viel Tempo dir eigentlich guttut.</p><p><strong>Die Brille wechseln</strong></p><p>Stell dir vor, du würdest dich selbst von außen betrachten – als gute Freundin oder als Mentor. Würdest du dir selbst raten, weiterzumachen, oder eher zu einer Pause ermutigen? Oft sind wir mit uns selbst strenger als mit anderen. Dieser Perspektivwechsel kann dir helfen, eine realistischere Einschätzung deiner Situation zu finden.</p><p>Vielleicht möchtest du in den nächsten Tagen einmal darauf achten: <strong>Wann bringt dich dein Ziel wirklich weiter – und wann beginnt es, dich zu treiben?</strong> Was passiert, wenn du dir erlaubst, einfach mal kurz den Fuß vom Gas zu nehmen?</p><p>Schreib mir gern an <a href="mailto:kontakt@anjahume.de" rel="noopener" target="_blank" title="kontakt@anjahume.de">kontakt@anjahume.de</a> - ich freue mich auf deine Gedanken dazu!</p><p>Bis ganz bald,<br>Anja</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://anjahume.de/die-kunst-der-balance-zwischen-selbstwirksamkeit-und-selbstoptimierung/">Die Kunst der Balance – zwischen Selbstwirksamkeit und Selbstoptimierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://anjahume.de">Anja Hume</a>.</p>
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